Ferienfahrt und Noviziatsbeginn: Auf nach Piemont!

Veröffentlicht am: 28. September 2021

Turin – Wir, da sind zehn junge Leute von Don Bosco Youth, brachen Anfang September zu einer fünftägigen Italienfreizeit auf. Rund um Turin versuchten wir, den Spuren Don Boscos auf den Grund zu gehen, und besuchten Orte wie den Colle Don Bosco, Chieri und Valdocco. Nach stundenlanger Autofahrt kamen wir am Sonntag an der Cascina Moglia an, einem Haus in dem Don Bosco gelebt und gearbeitet hatte.

Nachdem dann alle Koffer in den Zimmern verstaut worden waren und wir ein leckeres Abendessen gehabt hatten, beendeten wir den Abend mit einem Gottesdienst im Kerzenlicht auf dem Heuspeicher des Hauses. Der nächste Tag war dann für Moritz und Johannes, zwei unserer Mitfahrenden, ein besonderer: Denn am Abend wurden die zwei deutschen Vornovizen bei einer festlichen Vesper mit anschließendem Abendessen ins Noviziat aufgenommen.

Wir entdecken Don Bosco und Turin

Teilnehmer*innen der Turinfahrt beim Abendessen

Nun war die Gruppe auf acht Personen geschrumpft und wir besuchten die nächsten Tage vor allem Stationen aus Don Boscos Leben. In Chieri schauten wir uns die Stadt und das damalige Priesterseminar an und genossen ein leckeres italienisches Eis. In Valdocco verbrachten wir einige Stunden und hörten viele Geschichten aus Don Boscos Leben und seinem Wirken mit den jungen Menschen. Und da Turin auch so noch viel zu bieten hat, schlenderten wir gemütlich durch die Stadt, besuchten die Kirche, in der das Grabtuch Jesu verehrt wird, und machten einen Abstecher in den Juventus Turin Fanshop. Anschließend fuhren wir noch zum Juventus-Stadion, was einen von uns besonders glücklich machte.

Die Tage vergingen recht schnell und neben der Möglichkeit, Don Bosco kennenzulernen, besuchten wir auch die Wallfahrtskirche Superga und das Kloster Sacra di San Michele. Es wurde viel gelacht und die Sonne genossen. Für uns alle war es schön, mal wieder mit anderen in persönlichen Kontakt zu treten und neue Freundschaften zu schließen.

Text: Daniela Schoubye, Pater Johannes Kaufmann