Globale Gerechtigkeit am Marianum

Veröffentlicht am: 13. November 2018

Buxheim – Das Marianum in Buxheim hat den Fairen Handel in die Schule gebracht. Anfang des Jahres wurde mit einem Siegel die offizielle Anerkennung als Fairtrade-Schule verliehen. „Wir haben angefangen, die Welt ein Stück besser zu machen“, erklärte Schulleiter P. Erhard Staufer vor Schülern, Lehrern und Ehrengästen.

So beschäftigte sich auch der Wallfahrtstag (1. Wandertag) mit dem Thema Globale Gerechtigkeit. Dazu gab es das Punkmusical „Global playerz“ für die Unter- und Mittelstufe: ein Theaterstück über globale Zusammenhänge, Hunger, Armut und Lohnausbeutung – und was ein deutscher Durchschnittsteenager dagegen tun kann.

Für die Oberstufenschüler hatten Lehrkräfte die Idee, das Thema „Fairtrade“ mit verschiedensten Gruppenarbeiten nahezubringen: vom selbstgedrehten Kurzfilm über Nachhaltigkeit bis zum Verkauf von fair gehandeltem Punsch. Weitere Aktionen waren der Entwurf einer Skulptur, die auf den Kleidercontainer der Schule hinweist, und die Erstellung eines Fragebogens über Konsum. Es ewar in lehrreicher Tag, der vielen eine neue Sichtweise auf fairen Handel und die Bedeutung der Nachhaltigkeit ermöglicht hat.

Darüber hinaus gab es folgende Aktion: Nachdem Lehrer bei ihrer Fortbildung in der Buxheimer Kartause rote Äpfel entdeckt hatten, entstand die Idee, dass die Forscherklasse der 7. Jahrgangsstufe diese sinnvoll verwenden könnte. So machten sich 21 Sammler auf, füllten mehrere Körbe, schälten und schnitten die Äpfel über mehrere Schulstunden.

P. Erhard Staufer