Tag der Regionen im Kloster Ensdorf setzt Zeichen

Veröffentlicht am: 14. November 2018

Ensdorf - Der Frühling sei zwar schön gewesen, „doch wenn der Herbst nicht wär, wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer“, hat der VHS-Leiter und Schirmherr Manfred Lehner den Dichter Friedrich von Logau zitiert. Zur Eröffnung des Tags der Regionen mit Erntedankmarkt betonte er: „Damit gibt die Umweltstation seit nunmehr 20 Jahren eine kraftvolle und positive Antwort auf die fatalen globalen Entwicklungen von Produktion und Verkauf – als ginge es nur noch um Ertragssteigerung, Produkt- und Gewinnmaximierung.“ Der Tag der Regionen sei als Gegenentwurf zu verkaufsoffenen Sonntagen zu sehen oder zu Konsumtempeln, die zum Einkaufsrausch einladen würden. Das diesjährige Motto des Tags der Regionen „Weil Heimat lebendig ist …“, betonte Melanie Hahn, Leiterin der Umweltstation des Klosters, wolle zeigen, dass es schön sei, als Verbraucher bodenständig und verantwortlich zu handeln. An 40 Ständen wurde ein großes Angebot an heimischen Produkten angeboten.

Die Ensdorfer Volksmusik unter Leitung von Georg Bayerl führte musikalisch in den Aktionstag ein. Zu „bummeln, schauen und zu kaufen“ riet Bürgermeister Markus Dollacker, der gemeinsam mit Klosterdirektor P. Christian Liebenstein den Aktionstag eröffnete.

In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hirschwald und dem Projekt Seniorenmosaik wurde der Markt erstmals um eine Ehrenamtsbörse erweitert. Viele Initiativen , Vereine und Organisationen gewährten dabei Einblick in ihr ehrenamtliches Engagement.

Jürgen Zach